Donnerstag, 21 Oktober 2021

2021.08.21 - 2. Spieltag: SV Union Heyrothsberge - MSV Börde 3:2 (1:2)

Heyrothsberge widmet Heimsieg gegen MSV Börde verletztem Mitspieler

Fußballnachmittage beim SV Union Heyrothsberge kranken eigentlich so gut wie nie an Spannungsarmut. Und so stand der erste Saisonsieg der neuen Landesliga-Spielzeit, das 3:2 (1:2) vom Sonnabend über den MSV Börde Magdeburg einmal mehr unter dem Motto: Ganz ohne Drama geht es nicht.

Von Björn Richter 

Wir wollen der übrigen Nachbarschaft von André Hoof nicht zu nahetreten. Allerdings lässt sich annehmen, dass der Trainer der Heyrothsberger Landesliga-Elf über ein Klingeln an der Haustür auch schon wesentlich unerfreuter war und er sich nicht immer so freigiebig mit der Herausgabe von Kaffee zeigt wie am gestrigen Sonntagmorgen. Doch vom Erscheinen Benjamin Schäfers ging schließlich die frohe Botschaft aus, dass es dem morgendlichen Besuch den Umständen entsprechend gut geht. Runde 20 Stunden zuFußballnachmittage beim SV Union Heyrothsberge kranken eigentlich so gut wie nie an Spannungsarmut. Und so stand der erste Saisonsieg der neuen Landesliga-Spielzeit, das 3:2 (1:2) vom Sonnabend über den MSV Börde Magdeburg einmal mehr unter dem Motto: Ganz ohne Drama geht es nicht. vor waren die Sorgen um den Defensivallrounder des SV Union nämlich groß, denn Schäfer hatte sich in einem Zweikampf nach einer halben Stunde im Heimspiel-Debüt gegen den MSV Börde die Schulter ausgekugelt. Erst in der orthopädischen Ambulanz der Pfeifferschen Stiftungen konnte das Gelenk unter einer leichten Narkose wieder in den gewohnten Zustand versetzt werden. „Unsere große Hoffnung ist, dass keine Bänder beschädigtsind und es mit der Heilung schnell vorangeht. All das werden die nächsten Tage zeigen“, formulierte Hoof zurückhaltend optimistisch.

Die Teamkollegen haben sich indes schon nach dem Spiel bemüht, ihren Teil zur beschleunigten Genesung beizutragen und rückten das Trikot des verletzten Mitspielers beim obligatorischen Kabinen- „Selfie“ in der ersten Reihe. Dass auf dem Selbstauslöserbild die pure Freude aus den Gesichtern sprach, zeigte auch, dass die Mission „drei Punkte für ,Benno’“ ein Erfolg war, wenn auch ein später. Die Nachspielzeit lief beim Stand von 2:2 bereits an, als Christian Kloska den Ball in die Schnittstelle der MSV-Innenverteidigung brachte. Dort schüttelte Philipp Witte mit einem Höchstmaß an Gefühl einen Lupfer aus dem Fußgelenk, der über den herauseilenden Gästekeeper Eric Braunsberger hinweg den Weg ins Tor fand. Der Rest ging im nachvollziehbar großen Jubel unter.

Man mag den Unionern nach ihrem späten „Lucky Punch“ eine besondere Beziehung zum Glück attestieren. Allerdings konnten auch die Magdeburger nicht abstreiten, dass sich der Siegtreffer der Gastgeber in den zweiten 45 Minuten angedeutet. Zunächst hatte Witte mit einem Pfostentreffer für das erste Ausrufezeichen nach der Pause gesorgt (48.), dann netzte Kloska nach Ablage von Karsten Völckel zum Ausgleich ein. „Die Umstellungen und kleineren Korrekturen in der Halbzeit haben sich bemerkbar gemacht. Anhand der Chancen und Spielanteile glaube ich auch, dass es am Ende ein verdienter Sieg für uns war“, fasste der Gastgebercoach zusammen, dem die Erleichterung natürlich anzumerken war.

Der 0:3-Auftakt in Bismark vor einer Woche war natürlich nicht spurlos vorübergegangen und so war es nicht verwunderlich, dass die Unioner ihr erstes Heimspiel der Saison eher abwartend begannen. Zwar erzielte Völckel bereits nach 120 Sekunden mit einer sehenswerten Direktabnahme die 1:0-Führung, „aber ab Minute zwei waren wir irgendwie nicht mehrim Spiel“, haderte Hoof. Börde eroberte so das Momentum zurück und profitierte in der Folge auch von den Umständen. Erst machte sich Max Dittwe den offensichtlichen Schock und die Unterzahl der Gastgeber nach Schäfers Verletzung und der anschließenden Behandlung zunutze (33.), danach besorgte Rocco Müller die 2:1- Führung für die Gäste (39.). Wieder hatten sich die Heyrothsberger nur zu zehnt auf dem Platz befunden, weil Völckel am Spielfeldrand versorgt werden musste. Gänzlich unverdient war der Vorsprung des MSV zum Seitenwechsel dennoch nicht, wobei die Gastgeber anschließend die richtigen Stellschrauben bedienten. Für die große Genugtuung in Form der ersten drei Punkte in der neuen Spielzeit. Und sicher auch für eine raschere Genesung von Benjamin Schäfer.

Union: Biegelmeier, Gropius, Schmidt, M. Kloska, Schäfer (31. Deckert) (80. Horn), Peukert, C. Kloska, Meisner, Völckel, Wittpahl, Witte (90. T. Rieche)

Börde: Braunsberger – Schüßler, Conrad, P. Müller, Dittwe (86. Beyer), M. Leonhardt, R. Müller, Schulze (46. Schuller) (60. Flöter), Nakoinz (75. Rebone), Kreutzer (88. Neumann)

Tore: 1:0 Karsten Völckel (2.), 1:1 Max Dittwe (33.), 1:2 Rocco Müller (39.), 2:2 Christian Kloska (62.), 3:2 Philip Witte (90.+1); SR: Friedrich Lorenz (Halberstadt); ZS: 48 

Quelle: Burger Volksstimme vom 23.08.2021

Infos zum Spielverlauf gibt es hier: www.fupa.net/match/sv-union-heyrothsberge-m1-magdeburger-sv-boerde-m1-210821

Bilder vom Spiel von Michael Donau finden Sie hier: www.fupa.net/photos/sv-union-heyrothsberge-magdeburger-sv-boerde-374553

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Wir sind stolz, dass wir mit der Helios Fachklinik Vogelsang / Gommern am 01.06.2018 einen Kooperationsvertrag abschließen konnten.

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